The Journey Goes On

Gemeinsam unterwegs...

Kategorie: Family Blog (Seite 5 von 7)

Lock-Down Stufe 4 – unsere Erfahrungen

Am 26. März 2020 wurde in Neuseeland die Stufe 4 – die höchste Stufe – des Krisenplanes ausgerufen. Die gesamte Bevölkerung wurde 72 Stunde in Vorfeld informiert, so dass genügend Zeit blieb Vorbereitungen zu treffen.

Für uns bedeutete dies alle Pläne über Bord zu werfen, uns ins Auto zu setzen und so schnell wie möglich Richtung Christchurch zu fahren. Hier befindet sich der internationale Flughafen der Südinsel, von dort sollen Rückflüge nach Deutschland organisiert werden. Dort fanden wir nach einigen Telefonaten auch einen Campingplatz am Meer in Waikuku Beach und in der Nähe des Flughafens. Es war ein echter Glückstreffer: die Besitzerin ist sehr verständnisvoll und versuchen die Stimmung so gut es geht hochzuhalten.

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Self-isolation bei schlechtem Wetter

Bei gutem Wetter lässt es sich im Camper auf dem Campingplatz am Meer ja gut aushalten. Seit gestern ist das Wetter jedoch schlecht, so dass wir alle warmen Jacken rausholen mussten, die Heizung immer wieder läuft und nachts gehen die Temperaturen dann auf 5 Grad runter. Wir sind froh, dass wir unsere warmen Schlafsäcke dabei haben!

Für die nächsten drei Tage ist jetzt Regen angekündigt. Die letzten drei Monate hatten wir für schlechtes Wetter eine prima Strategie: Wetterbericht checken und einfach dorthin fahren, wo die Sonne scheint. Tja, diese Strategie können wir jetzt leider nicht mehr anwenden. 
Jetzt können wir nur hoffen, dass der Wetterbericht NICHT stimmt. Drei Tage Regen und im Camper eingesperrt sein, dass wird kein Spaß! In normalen Zeiten verfügen ja fast alle Campingplätze über eine Küche und Gemeinschaftsräume. Aus gegebenem Anlass sind diese jedoch geschlossen. Das bedeutet dann für uns und alle anderen Familien hier auf dem Platz, dass wir maximal gute Nerven behalten müssen….

Self-isolation

Zum Glück haben wir für die angekündigte vierwöchige Ausgangssperre einen Campingplatz am Meer gefunden. So versuchen wir uns die Zeit mit Spaziergängen und anderen Aktivitäten am Strand zu vertreiben. 
Es ist etwas merkwürdig so in der Warteposition zu sitzen. Die E-Mail mit dem Abflugtermin kann heute Nachmittag oder aber auch erst in drei Wochen kommen…

Lockdown

Wir sind beeindruckt von der Medienkompetenz der neuseeländischen Regierung. Die Nachricht kam
mit einem sehr unangenehmen lautem Ton an und konnte nicht verpasst werden.

Die letzten zehn Tage…

…waren in der Planungsphase unserer Reise nie vorgekommen. Innerhalb weniger Tage mussten wir so viele Entscheidungen fällen und wieder verwerfen, dass ich kaum glauben kann, dass ich vor einer Woche mit Kira und Nele noch einen traumhaften Nachmittag hoch zu Ross in Glenorchy verbracht habe.

Oli verfolgte ja schon seit geraumer Zeit die Entwicklung des Corona-Virus sehr genau und machte sich entsprechende Gedanken und Sorgen. Ich war – wie so oft bei uns – mal wieder deutlich entspannter – die vielen besorgniserregenden Nachrichten kamen ja aus Ländern, die sehr weit weg von Neuseeland sind. Weiterlesen

Wie geht es bei uns weiter

Eigentlich wollten wir am 26. März weiter in Richtung Australien fliegen. Mittlerweile mussten wir allerdings unsere komplette Reise umplanen. Afrika haben wir jetzt komplett gestrichen, was uns sehr weh getan hat, aber wir sehen eigentlich keine Chance, dass sich die Situation dort bessert, es ist zu befürchten, dass sie sich eher verschlimmern wird.

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Mount Cook

Als wir in Richtung Mount Cook Village fuhren waren dichte Wolken, Mount Cook oder andere Berge waren nicht zu sehen und in Richtung unseres Ziels sahen wir noch dicken Regen auf uns zukommen. Aber wir hatten ja den Wetterbericht gecheckt und wussten, dass es sich die nächsten Tage in Traumbergwetter verwandeln sollte. Und so kam es dann auch. Wir hatten den letzten Platz auf dem DOC Camping Platz am Ende der Straße zum Mount Cook bekommen und als wir am anderen Morgen aufwachten und sich die letzten Wolken verzogen hatten war da dieser weiß mit Gletschern verzierte Berg direkt vor uns. Stunning! Weiterlesen

Traumstrand und Traumplatz

Auf den schönsten Plätzen stehen wir oft sehr spontan und unerwartet. So auch am Montagabend. Nach dem Besuch bei den Royal Albatrossen in Dunedin fuhren wir noch 50 Kilometer Richtung Norden, um dort auf einem Freecamping die Nacht zu verbringen. 
Der Platz war sehr großzügig, hatte sogar sanitäre Einrichtungen und war nicht besonders überfüllt. Vor dem Abendessen machten wir natürlich noch einen Strandspaziergang. 

Bis September! Paket auf dem Weg nach Deutschland

Oli beim Packen.

Als wir im Dezember abgeflogen sind, waren wir mit der Menge unseres Gepäcks echt zufrieden. 23 kg hatte jedes große Gepäckstück und wir hatten nur drei Handgepäckstücke.

In den letzten Wochen zeigte sich jedoch, dass wir so manches nicht benötigen. Jetzt macht sich ein Paket mit unserem Zelt, zwei Isomatten und diversem Kleinkram auf den Weg nach Hause. Natürlich sind auch schon einige Mitbringsel mit dabei! Wir freuen uns aufs Auspacken im September. 

Copland Track

Ich hatte mit Neuseeland ja noch eine Rechnung offen aus dem Jahr 2007, die ich dieses Mal begleichen wollte…

Damals wollten Frauke und ich unbedingt den Copland Track laufen, der durch herrliche Wälder hinauf zur wunderschönen Welcome Flat geht, hinter der sich heiße Quellen zum Baden befinden. Wir sind den Track damals auch gelaufen, kamen aber nie oben an. Was uns geritten hat damals bei beginnendem Nieselregen in den Track einzusteigen kann ich heute auch nicht mehr nachvollziehen.

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