
Nach einer ungeplanten langen Anreise kamen wir am 28.12. um 22:30 Uhr in Auckland an. Gebucht hatten wir die kürzestes Verbindung mit einem kurzen Zwischenstopp in Singapur und einer Ankunft Samstagmorgens am 28.12.2019. Leider erkrankte der Pilot, so dass wir einen ungeplanten Hotelaufenthalt in Singapur einlegen mussten und erst spätabends am 28.12.2019 in Auckland ankamen. Abgesehen davon, dass unser Schlafrhythmus damit völlig durcheinander war, mussten wir nun unsere Reisepläne ändern und einen erneuten Hotelaufenthalt einlegen, da wir den Camper erst am nächsten Morgen in Empfang nehmen konnten. Kira und Nele waren ziemlich genervt: „Schon wieder im Hotel übernachten? Wir wollen endlich auf den Campingplatz!“ Gibt es eine schönere Aussage für Eltern, die das Campen so sehr lieben?
Am Sonntagmorgen konnten wir dann endlich den Camper übernehmen. Inzwischen waren wir bereits 40 Stunden unterwegs und hatten in den beiden letzten Hotelnächten aufgrund der Zeitverschiebungen nicht wirklich gut geschlafen. Als wir den Camper live vor uns sahen, bekamen wir einen Schreck: „Hat da unser ganzes Gepäck Platz?“ Die Beschreibung „Suits a familiy with two children“ trifft wohl eher auf eine Familie mit zwei Kleinkindern zu…
Aber nicht umsonst bin ich in unserer Familie für das Packen zuständig. Nachdem wir fast alle Koffer und Rucksäcke aus- und umgepackt hatten, sah es dann doch ganz gut aus. Noch immer weit entfernt von dem Komfort, den uns unser Wohnwagen zuhause bietet, aber es ist ja genau das, was wir wollten: Mit weniger auskommen. Nicht alles perfekt haben. Wieder lernen zu improvisieren. Und jeden Tag Tetris spielen.
Nach einer ausgiebigen Shoppingtour im Supermarket kamen wir nachmittags endlich auf dem Campingplatz in Muriwai Beach an. Für unsere europäischen Verhältnisse war der Campingplatz ganz normal ausgelastet. Wenn so die Hochsaison in Neuseeland aussieht, vor der uns alle gewarnt haben, dann ist ja alles gut.
Die nächsten Tage Liesen wir ganz ruhig angehen. Viel Schlaf nachholen, den Strand genießen und auf unserer Reise ankommen. Drei Jahre haben wir geplant und uns vorgestellt, wie es wohl werden wird. Jetzt ist es Wirklichkeit: Wir haben über acht Monate gemeinsame freie Zeit vor uns, die wir nach unseren Wünschen und Bedürfnissen gestalten können und dürfen.












Neueste Kommentare